
Haarausfall ist für die Betroffenen oft mehr als ein kosmetisches Problem – er kann das Selbstwertgefühl belasten, Unsicherheit im Alltag auslösen und das Vertrauen in das eigene Erscheinungsbild erschüttern. In unserer Praxis in Vaterstetten bei München setzen wir daher seit vielen Jahren auf sanfte, körpereigene Verfahren, die die Haarwurzeln stärken, den natürlichen Wachstumszyklus unterstützen und den Haarausfall verlangsamen können. Eine der wirksamsten und am besten erforschten Methoden ist die PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma), die auch unter dem Namen Eigenbluttherapie bekannt ist.
Viele Patienten aus dem Raum München Ost kommen zu uns, weil sie eine schonende Alternative zu Medikamenten mit möglichen Nebenwirkungen oder zu frühen operativen Eingriffen suchen. Besonders bei beginnendem diffusem Haarausfall, androgenetischer Alopezie oder als Begleitung nach einer Haartransplantation berichten Betroffene von stabilerem Halt, weniger Ausfall und oft auch von kräftigeren, dichten Haaren. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen ausführlich und verständlich, was PRP ist, wie es auf die Haarfollikel wirkt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es gibt, wie die Behandlung in unserer Praxis abläuft, für wen sie besonders geeignet ist und worauf Sie realistisch hoffen dürfen. Ziel ist es, Ihnen eine klare, seriöse Entscheidungsgrundlage zu geben – wie in einem ausführlichen ärztlichen Gespräch.
PRP steht für Platelet-Rich Plasma – auf Deutsch plättchenreiches Plasma. Es handelt sich um einen hochkonzentrierten Teil Ihres eigenen Blutes, der besonders viele Blutplättchen (Thrombozyten) enthält. Diese Plättchen sind kleine Zellfragmente, die im Körper normalerweise bei Verletzungen helfen, Blutungen zu stoppen und Gewebe zu reparieren. Sie enthalten eine hohe Dichte an Wachstumsfaktoren – das sind Botenstoffe wie PDGF (Platelet-Derived Growth Factor), TGF-β (Transforming Growth Factor Beta), VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) und EGF (Epidermal Growth Factor). Diese Faktoren spielen eine Schlüsselrolle bei Zellteilung, Gewebeneubildung, Gefäßbildung und Entzündungsregulation.
Die Gewinnung von PRP ist einfach, schnell und sicher:
Weil das Material komplett körpereigen ist, ist das Risiko von Allergien, Abstoßungsreaktionen oder Infektionen extrem gering. In unserer Praxis in Vaterstetten bei München verwenden wir ausschließlich geschlossene Einmal-Systeme, die den höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards entsprechen. Das Verfahren dauert nur wenige Minuten und ist für den Patienten fast schmerzfrei.
Haare wachsen nicht kontinuierlich. Jeder Haarfollikel – die kleine Tasche in der Kopfhaut, aus der das Haar wächst – durchläuft einen lebenslangen Zyklus aus drei Phasen:
Bei androgenetischer Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) verkürzt sich die Anagenphase dramatisch, die Follikel schrumpfen (Miniaturisierung), und immer mehr Haare gehen in die Telogenphase über. Das Ergebnis sind dünnere Haare, lichter werdender Scheitel und schließlich kahle Stellen. Bei diffusem Haarausfall (z. B. nach Stress, Hormonstörungen oder Medikamenten) verlängert sich die Telogenphase, und es fallen plötzlich viele Haare gleichzeitig aus.
Die Wachstumsfaktoren in PRP greifen genau in diese Prozesse ein:
Durch diese Signale werden ruhende Follikel wieder in die Wachstumsphase gebracht, schrumpfende Follikel können sich teilweise erholen, und die Haardichte nimmt zu. Zusätzlich verbessert PRP die Mikrozirkulation der Kopfhaut und reduziert entzündliche Prozesse, die bei vielen Formen von Haarausfall eine Rolle spielen. In unserer Praxis beobachten wir bei frühzeitiger Anwendung – also bei beginnendem oder mittelgradigem Haarausfall – häufig eine Stabilisierung und eine spürbare Verdichtung. Die Haare werden nicht nur mehr, sondern auch kräftiger, glänzender und weniger brüchig.
Nach einer Haartransplantation (FUE oder FUT) ist die Überlebensrate der verpflanzten Grafts entscheidend. Die Follikel werden aus ihrem ursprünglichen Gefäßbett herausgelöst, in neue Stellen implantiert und müssen dort neue Blutgefäße bilden. In den ersten 7–14 Tagen sind sie besonders empfindlich – jede Verbesserung der Durchblutung, Heilung und Entzündungsregulation kann den Erfolg deutlich steigern.
Mehrere klinische Studien belegen, dass PRP die Anwachsrate erhöht und das Endergebnis verbessert:
In unserer Praxis kombinieren wir PRP daher standardmäßig mit Haartransplantationen:
Viele Patienten berichten von deutlich weniger Schorf, schnellerem Anwachsen und dichterem Ergebnis nach 6–12 Monaten. Die Kombination macht das Endergebnis oft natürlicher und voluminöser.
Die PRP-Behandlung ist ambulant, schonend und dauert etwa 45–75 Minuten.
Eine Standardserie umfasst 3–4 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen, gefolgt von Auffrischungen alle 6–12 Monate. Die Kosten liegen je nach Menge und Areal bei 300–600 € pro Sitzung.
In unserer Praxis in Vaterstetten achten wir auf höchste Hygiene und verwenden nur zertifizierte Systeme.
PRP zeigt die besten Ergebnisse bei:
Weniger geeignet ist es bei:
In unserer Praxis sehen wir besonders bei Frauen mit postpartalem oder stressbedingtem Ausfall und bei Männern im frühen Stadium sehr gute Rückmeldungen.
Die Evidenz zu PRP bei Haarausfall ist mittlerweile umfangreich, aber nicht einheitlich. Wichtige Meta-Analysen und Übersichtsarbeiten:
Die Wirksamkeit hängt stark von der Qualität des PRP ab (Thrombozytenkonzentration, Leukozytengehalt, Aktivierungsmethode) und vom individuellen Ansprechen. Nicht jeder Patient reagiert gleich stark – aber bei frühem Einsatz ist die Erfolgsquote hoch.
In unserer Praxis kombinieren wir PRP daher oft mit topischem Minoxidil, niedrig dosiertem Finasterid (bei Männern), Ernährungsoptimierung und Akupunktur zur Stressreduktion.
Da PRP 100 % körpereigen ist, sind Nebenwirkungen selten und mild:
Schwere Komplikationen (Infektionen, Allergien) sind bei steriler Technik nahezu ausgeschlossen. Wir verwenden immer Einmalmaterial und geschlossene Systeme.
Kontraindikationen: akute Infekte, Blutgerinnungsstörungen, Einnahme starker Blutverdünner (nach Rücksprache), Schwangerschaft.
Vor jeder Behandlung erfolgt eine sorgfältige Abklärung – so können wir Risiken minimieren.
Nach der Behandlung:
Langfristig empfehlen wir:
Viele Patienten kombinieren PRP mit anderen regenerativen Ansätzen – das hält die Ergebnisse am besten.
Die PRP-Therapie in Vaterstetten ist eine natürliche, sichere und evidenzbasierte Methode, um Haarausfall zu verlangsamen, die Haarwurzeln zu stärken und die Dichte zu verbessern. Ob bei beginnendem diffusem Ausfall, androgenetischer Alopezie oder als Unterstützung nach einer Haartransplantation – viele Patienten erleben eine spürbare Stabilisierung und oft auch eine Verdichtung.
In unserer Praxis in Vaterstetten bei München passen wir jede Therapie individuell an. Wenn Sie mehr über prp gegen Haarausfall oder die Kombination mit anderen regenerativen Verfahren wissen möchten, vereinbaren Sie gerne einen Termin.
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